Interview: Jannes C. Cramer

Mein heutiges Interview habe ich mit dem Autoren Jannes C. Cramer geführt. Ich bedanke mich für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen.

 

1. Wie sind sie zum Schreiben gekommen?

Ich habe vor etwa drei Jahren, aus einer Laune heraus, einen kleinen Absatz mit wenigen Zeilen geschrieben. Es entsprach in etwa der Anfang meines späteren Erstlings „Die Frauenkammer“. Meine Freundin hatte den Text gelesen und gemeint, ich solle mal weiterschreiben. Dass daraus ein ganzer Roman werden würde, hatte zu dem Zeitpunkt keiner von uns erwartet.

2. War Autor schon immer ihr Traumberuf?

Nein, ich wusste nicht einmal, dass ich zum Autor tauge. 🙂 Es hat sich einfach so entwickelt, dass mir das Schreiben Spaß macht und ein schöner Ausgleich zu meinem Beruf als Software-Entwickler ist.

3. Wovon lassen sie sich beim Schreiben inspirieren? Bzw. woher nehmen sie die Ideen für ihre Bücher?

Die Ideen kommen mir meist kurz vor dem Einschlafen, wenn ich im Bett liege und der Kopf langsam frei wird. Eine echte Inspirationsquelle habe ich nicht.

4. Wie gehen sie an ein neues Buch heran (Planung, Vorbereitung,…)?

Ich bin mehr der „planlose“ Schreiber. Das heißt, ich kenne den Anfang einer Geschichte und eine grobe Idee, plane jedoch nicht die komplette Handlung. Die entwickelt sich dann während des Schreibens. Mir gefällt diese Herangehensweise besonders, weil ich gemerkt habe, dass sich die Geschichten ganz anders entwickeln, als ich sie vielleicht im Kopf hatte. Würde ich vorher einen Rahmen abstecken, würde mich das einschränken.

5. Wie lange sitzen sie an einem Buch bis es fertiggestellt ist?

Das kommt sehr darauf an, wie viel Zeit ich zum Schreiben habe. Bei den bisherigen Büchern hat es immer in etwa ein Jahr gedauert, bis das Buch fertig war.

6. Lesen sie privat auch? Wenn ja, was lesen sie gerne für Bücher?

Ich lese ganz gern abends im Bett, in der Regel auf meinem Kindle. Diesen hatte ich mir hauptsächlich zugelegt, um die Optik meiner eigenen Bücher zu testen, er hat mich dann allerdings auch zum Lesen verführt. Am häufigsten lese ich Bücher von Self-Publishing-Kollegen aus den Genres Jugend und Urban-Fantasy. Manchmal aber auch Krimis/Thriller oder Sci-Fi.

7. Was zeichnet für Sie ein gutes Buch aus bzw. Was sollte ein Gutes Buch aus Ihrer Sicht enthalten?

Ein gutes Buch sollte fehlerarm sein. Ich sage bewusst nicht „fehlerfrei“, denn das ist meiner Ansicht nach unmöglich. Ein Buch mit vielen Fehlern kann aber den Lesespaß deutlich trüben, selbst wenn die Geschichte an sich interessant und spannend ist. Dazu ist es mir wichtig, dass ich mich beim Lesen nicht langweile. Ob die Spannung nun durch Dramatik, unvorhersehbare Wendungen oder einfach durch die Charaktere entsteht, ist mir nicht so wichtig.

8. Gibt es etwas das sie Ihren Lesern unbedingt mitteilen möchten?

Ich möchte mich bedanken, dass schon so viele Leser meine Bücher gelesen haben. Ich hätte vor drei Jahren nie gedacht, dass das im Bereich des Möglichen liegt. Es würde mich freuen, wenn ihr mir auch weiterhin treu bleibt, und ich werde mich bemühen, noch viele spannende Geschichten zu verfassen.

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